(Ü) Unterrichtsmethoden
Dozent:innen: Martina KokolKurzname: Ü UM
Kurs-Nr.: 05.127.345
Kurstyp: Übung
Voraussetzungen / Organisatorisches
Für die „aktive Teilnahme“ im Sinne der Prüfungsordnung gelten die folgenden Anforderungen:1) Übernahme einer Text- bzw. Materialpatenschaft in einer Seminarsitzung UND
2) zwei Abgaben über Moodle zu mindestens zwei von fünf Säulen des methodisch geleiteten Philosophierens nach DenkArt, sofern die Anwesenheit von zehn Sitzungen unterschritten werden sollte/nicht eingehalten werden kann (Arbeitsumfang entspricht der Vorbereitung auf ca. 4 Sitzungen) UND
3) regelmäßige, konstruktive Mitarbeit durch das Format des Peer-Feedbacks (Unterscheidung der Aufgabe bei Prä-/Absenz)
Die Übung ist in der Prüfungsordnung als erste Veranstaltung innerhalb des Fachdidaktik-Moduls vorgesehen. Es empfiehlt sich nicht, die Modulprüfung bereits im Anschluss an diese erste Veranstaltung abzulegen.
Empfohlene Literatur
Die Literatur für die Übernahme von Impulsreferaten sowie für die gemeinsame Erprobung in der Unterrichtspraxis wird zu Semesterbeginn über Moodle zugänglich gemacht.Inhalt
Vom Definitionspentagon zum Begriffsmolekül: Ab welcher Jahrgangsstufe lässt sich die sorgfältige Begriffsarbeit zur philosophischen Position von Robert Nozick (Stiftung einer Gemeinschaftsidentität) umsetzen? Konstruktion und Rekonstruktion von Argumenten: Wie lässt sich das Phänomen des Attitude-Behavior-Gaps sinnvoll für den Unterricht nutzen, um folgerichtiges Argumentieren mit jüngeren Schülerinnen und Schülern einzuüben?Neben philosophischen Denkmethoden sowie der Auseinandersetzung mit der Kritik des Methodenpluralismus und der Replik der problembezogenen Methodik werden in dieser Übung verschiedene fachspezifische Methoden systematisch analysiert. Ziel ist es, die unterrichtspraktische Frage zu beantworten, inwiefern sich diese Methoden für den Einsatz im Ethik- und Philosophieunterricht der Sekundarstufen I und II eignen, ohne, dass es dabei zu einer inhaltlich unzulässigen Vereinfachung kommt.
Diese Analyse erfolgt sowohl auf der Grundlage theoretischer Texte als auch anhand von Praxisbeispielen. Der inhaltliche Schwerpunkt des Semesters liegt auf der Urteilsbildungs-kompetenz. In diesem Zusammenhang werden auch Besonderheiten und Schwierigkeiten thematisiert, die sich aus Urteilsenthaltung sowie aus einer möglichen Urteilsverweigerung ergeben.