(Ü) Unterrichtsmethoden
Dozent:innen: Christoph Klafki; Martina KokolKurzname: Ü UM
Kurs-Nr.: 05.127.345
Kurstyp: Übung
Inhalt
KOMMENTAR zu (Ü) Unterrichtsmethoden: Der Sinn des Lebens (Ch. Klafki, Do 14)Voraussetzungen / Organisatorisches:
Die Übung ist in der Prüfungsordnung als erste Veranstaltung innerhalb des Fachdidaktik-Moduls vorgesehen. Es empfiehlt sich nicht, die Modulprüfung bereits im Anschluss an diese erste Veranstaltung abzulegen. – Für einen Teil der Sitzungen wird Anwesenheitspflicht bestehen.
Inhalt:
Die Veranstaltung bietet eine Einführung in die theoriegeleitete Planung von Philosophie- und Ethikunterricht. Exemplarischer Fachinhalt ist dabei ein von Schulkursen immer wieder gewünschtes Unterrichtsthema: Der Sinn des Lebens.
Zunächst erarbeiten wir exemplarisch einige schulrelevante Fachinhalte zu diesem Thema. Anschließend skizzieren wir eine exemplarische Unterrichtsreihe zum Sinn des Lebens, orientiert an philosophiedidaktischen Modellen für problemorientierte Unterrichtsreihen und -stunden. Zugleich werden einige für Ethik- und Philosophieunterricht besonders wichtige Unterrichtsmethoden vermittelt.
Literatur:
Literatur wird per Moodle zugänglich gemacht.
Eine empfehlenswerte Textsammlung zum Sinn des Lebens, weit über Inhalte der Übung hinausgehend, ist:
Fehige, Christoph; Meggle, Georg; Wessels, Ulla (Hrsg.): Der Sinn des Lebens, München 2000.
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KOMMENTAR zu (Ü) Unterrichtsmethoden - Grundlegende Methoden der Texterschließung und Gesprächsführung (Mo 10, M. Kokol)
Voraussetzungen/Organisatorisches
Für die „aktive Teilnahme“ im Sinne der Prüfungsordnung gelten die folgenden Anforderungen:
- Übernahme einer Text- bzw. Materialpatenschaft in einer Seminarsitzung UND
- zwei Abgaben über Moodle zu mindestens zwei von fünf Säulen des methodisch geleiteten Philosophierens nach DenkArt, sofern die Anwesenheit von acht Sitzungen unterschritten werden sollte/nicht eingehalten werden kann (Arbeitsumfang entspricht der Vorbereitung auf ca. 4 Sitzungen) UND
- regelmäßige, konstruktive Mitarbeit durch das Format des Peer-Feedbacks (Unterscheidung der Aufgabe bei Prä-/Absenz)
Die Übung ist in der Prüfungsordnung als erste Veranstaltung innerhalb des Fachdidaktik-Moduls vorgesehen. Es empfiehlt sich nicht, die Modulprüfung bereits im Anschluss an diese erste Veranstaltung abzulegen.
Inhalt
Vom Definitionspentagon zum Begriffsmolekül: Ab welcher Jahrgangsstufe lässt sich die sorgfältige Begriffsarbeit zur philosophischen Position von Robert Nozick (Stiftung einer Gemeinschaftsidentität) umsetzen? Konstruktion und Rekonstruktion von Argumenten: Wie lässt sich das Phänomen des Attitude-Behavior-Gaps sinnvoll für den Unterricht nutzen, um folgerichtiges Argumentieren mit jüngeren Schülerinnen und Schülern einzuüben?
Neben philosophischen Denkmethoden sowie der Auseinandersetzung mit der Kritik des Methodenpluralismus und der Replik der problembezogenen Methodik werden in dieser Übung verschiedene fachspezifische Methoden systematisch analysiert. Ziel ist es, die unterrichtspraktische Frage zu beantworten, inwiefern sich diese Methoden für den Einsatz im Ethik- und Philosophieunterricht der Sekundarstufen I und II eignen, ohne, dass es dabei zu einer inhaltlich unzulässigen Vereinfachung kommt.
Diese Analyse erfolgt sowohl auf der Grundlage theoretischer Texte als auch anhand von Praxisbeispielen. Der inhaltliche Schwerpunkt des Semesters liegt auf der Urteilsbildungs-kompetenz. In diesem Zusammenhang werden auch Besonderheiten und Schwierigkeiten thematisiert, die sich aus Urteilsenthaltung sowie aus einer möglichen Urteilsverweigerung ergeben.
LIteratur
Die Literatur für die Übernahme von Impulsreferaten sowie für die gemeinsame Erprobung in der Unterrichtspraxis wird zu Semesterbeginn über Moodle zugänglich gemacht.